Rumänien - Bulgarien - Wieder da !

14.09. bis 10.10.2012

Tourtage: 27 Tage
Fahrtage: 13 Tage
Tourbeginn: Kecscemet, H
Tourende: Ancona, I
min. Tourlänge/Tag: 130 km
max. Tourlänge/Tag: 350 km
Tourlänge: ca. 3300 km

Die beiden Länder im Südosten Europas verbindet der einstige Staatssozialismus, der uns so lange vom Kennen lernen ihrer Kultur, ihren baulichen und landschaftlichen Schönheiten abhielt. Die schöne, blaue Donau verbindet und trennt gleichzeitig beide als Grenzstrom, auch teilen sich beide ein großes wunderschönes und gastfreundliches Stück Küste des Schwarzen Meeres; jedes Jahr übertreffen sich die Tourismuszahlen. Daneben hat Rumänien die UNESCO-geschützten Moldauklöster, das schaurig anmutende Transsilvanien, Bukarest, Siebenbürgen und das einmalige Donaudelta zu bieten, letztes Rückzuggebiet Europas für Pelikane. Bulgarien trumpft mit seinem Balkan und zahlreichen Relikten aus thrakischen und osmanischen Zeiten und weltberühmten Klöster.

Reiseverlauf:


1. Tag:
Treffen in Kecscemet/Ungarn
Eintreffen und Kennen lernen bei ungarischen Spezialitäten auf einer der besten Csardas Ungarns mit Pferdevorführung.

2. Tag:
Kecscemet -Grenze- Gilau
Unsere erste Nacht in Rumänien verbringen wir bei Cluj-Napoco (Klausenburg), das einst durch seine Gold- und Silbervorkommen viele deutsche und ungarische Siedler hierher zog.

3. Tag:
Gilau - Sucevita
Wir streben zum „Olymp der Moldau“, zu den berühmten Moldauklöstern. Hier erstrahlen einzigartig auf den Außenwänden von 5 kleinen Klosterkirchen Heiligenbilder in unglaublicher Farbintensität, seit den 60er Jahren Weltkulturgüter unter dem Schutz der UNESCO.

4. Tag:
Busausflug Moldauklöster
Mit Bus und Führer erleben wir die besonderen Klöster und hören von der Geschichte der Malereien, der „Bibel der Armen“. Danach besuchen wir eine Schwarz- keramikfabrik.

5. Tag:
Sucevita - Peatra Neamt

6. Tag:
Peatra Neamt - Brasov
Die Karpaten rufen und dort auch die schaurigen Geschichten von gruseligen Burgen, heulenden Wölfen und viel Knoblauch zum Schutz vor Vampiren. Brasov (Kronstadt), die größte Stadt in Siebenbürgen, ist heutiges Tagesziel.

7. Tag:
Busausflug Dracula-Burg und Schloss Peles
Gemeinsamkeit macht stark – und lässt uns mutig Schloss Bran, das berühmte Draculaschloss auf einem Felsmassiv thronend, besichtigen. Nach dem Mittagessen – passend in der Räuberhütte – steht Schloss Peles, gebaut als Hohenzollernburg und einst Sommerresidenz des Königs, auf unserem Programm.

8. Tag:
Busrundfahrt Siebenbürgen

9. Tag:
Brasov - Bukarest
Auf direktem Wege erreichen wir Bukarest, einst „Paris des Ostens“ genannt. Nun hat es gelitten unter dem wirtschaftlichen Niedergang der letzten Jahrzehnte und Ceausescus Bauwut. Ein Folkloreabend bringt uns Musik und Tanz der Rumänen näher.

10. Tag:
Stadtrundfahrt Bukarest
Auf unserer Stadtrundfahrt entdecken wir die facettenreiche Metropole mit unzähligen Superlativen und hören von seiner wechselvollen Geschichte.

11. Tag:
Bukarest - Mamaia
Schwarzes Meer – wir kommen! Mamaia, der berühmteste Urlaubsort an der Schwarzmeerküste beherbergt uns für drei Nächte.

12. Tag:
Schiffsausflug Donaudelta
Wir erahnen die gigantische Weite des Donaudeltas: Seine einzigartige Landschaft, die unzähligen Mäander, Nebenflüsse und Kanäle, ca. 4500 km2 Fläche mit nur 20% festem Boden, einen Dschungel aus Schilf und Sumpfpappeln, Vogelparadies für mehr als 300 Vogelarten (dazwischen Mittagessen).

13. Tag:
Ruhetag am Meer

14. Tag:
Mamaia (RO) -Grenze- Nessebar (BG)
Entlang der Schwarzmeerküste geht es über die Grenze. Durch die Hafenstadt Varna, vorbei an versteinerten Wäldern gelangen wir an unseren Platz direkt am Meer.

15. Tag:
Busrundfahrt Schwarzmeerküste
Heute genießen wir die bulgarische Schwarzmeerküste mit ihren beschaulichen Küstenstädten, Sonnenstränden und dem idyllisch gelegenen Nessebar, das als „Perle“ der Schwarzmeerküste gilt. Am Abend erwartet uns bulgarische Folklore.

16. Tag:
Ruhetag am Meer

17. Tag:
Nessebar - Veliko Tarnovo
Wir verlassen endgültig das Schwarze Meer, um nach Veliko Tarnovo zu gelangen, der mittelalterlichen Hauptstadt des zweiten Bulgarischen Reiches, malerisch an steilen Hängen über den Flusswindungen der Jantra gelegen. Auf unserem Weg dorthin liegt auch das einzigartige Steinrelief, der Reiter von Madara.

18. Tag:
Busfahrt Veliko Tarnovo und Kloster Arbanassi
Veliko Tarnovo war früher die Wiege von Architektur, Literatur und Malerei des Landes, auch „Zweite nach Konstantinopel“ genannt. Von den insgesamt 80 Häusern von Arbanassi, einst Residenz der Zaren, stehen 36 unter Denkmalschutz. Vor allem die Christi-Geburt-Kirche ist sehenswert, die halb unter der Erde liegt. Von außen unscheinbar, ist sie innen mit 3500 Ikonen verziert.

19. Tag:
Veliko Tarnova - Sofia
Sofia, die Hauptstadt, ruft! – das älteste Siedlungsgebiet des einstigen Thrakiens. In herrlicher Lage finden sich mitten in der Millionenstadt noch römische Relikte neben kommunistischen Prestigebauten.

20. Tag:
Stadtrundfahrt Sofia
Prachtvolle Kirchen wie das Wahrzeichen der Stadt, die Aleksander-Nevski-Kathedrale, bedeutende Museen, renommierte Theater stellen sich uns vor, – hier am Schnittpunkt von Ost und West bzw. Wien und Istanbul.

21. Tag:
Sofia - Rila-Kloster
Ein weiterer Höhepunkt einer jeden Bulgarien-Reise erwartet uns heute: das Rila-Kloster. Inmitten von Bergen, Hügeln und Wäldern findet sich diese Anlage voller Schönheit, Ruhe und Harmonie.

22. Tag:
Busausflug Melnik und Kloster Roshen
Noch weiter im Süden, kurz vor Griechenland: das bedeutende Roshen-Kloster. Davor liegt das Weinstädtchen Melnik, das trotz viel Verfall Harmonie von Architektur und Landschaft ausstrahlt. Regionale Spezialitäten beim gemeinsamen Mittagessen.

23. Tag:
Rila (BG) -Grenze- Chalkidiki (GR)
Nun heißt es Bulgarien dovishdane, auf Wiedersehen, zu sagen. Tagesziel ist nun das Mittelmeer zwischen Thessaloniki und der Halbinsel Chalkidiki.

24. Tag:
Chalkidiki - Thessaloniki - Meteora
Noch ein Zwischenstopp auf griechischem Boden vor der Heimreise.

25. Tag:
Busrundfahrt Meteora - Klöster
Eine der Top-Sehenswürdigkeiten Griechenlands und damit einer der Höhepunkte unserer Reise ist das Meteora-Kloster-Ensemble. Seit dem 14. Jh. werden die majestätisch aufragenden Meteora-Felsen unvergleichlich von den Klöstern gekrönt.

26. Tag:
Meteora- Klöster - Igumenitsa - Ancona
Unser letzter Fahrtag führt uns über den 1705 m hohen Katara-Pass, durch die Stadt Ioannina, bekannt für seine Silberschmiedearbeiten und schließlich zum Hafenstädtchen Igumenitsa. Hier schiffen wir am Abend gen Ancona ein – wenn möglich Camping an Bord, ansonsten Kabinen.

27. Tag:
Ankunft in Ancona am Vormittag
Heim- oder Weiterreise.

Leistungen:
Kesselgulasch, Wein und Barack Palinca zur Begrüßung, Pferdevorführung, Busausflug Moldauklöster mit Mittagessen, Dracula-Bustour mit Mittagessen, Bustour Siebenbürgen mit Mittagessen, je 1 Folkloreabend in Rumänien und Bulgarien jeweils mit Essen, Schiffsausflug Donaudelta mit Mittagessen, Stadtrundfahrten Bukarest und Sofia, jeweils mit Mittagessen, Besichtigung Rila-Kloster mit Führer, Besichtigung Meteora-Klöster mit Führer, Abschiedsabend, Fähre für Teilnehmer und Fahrzeuge Igumenitsa – Ancona möglichst mit Camping an Bord, 2 weitere Essen,
+ Leistungs-ABC

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