Namibia 07.11. bis 09.12.2020

by Marc Bleckmann

Namibia 07.11. bis 09.12.2020

Namibia – sein Name leitet sich von der Namibwüste, der ältesten Wüste der Erde ab, deren Name „Leerer Platz” oder „Ort, wo nichts ist” bedeutet. Und dabei gibt es in dem ehemaligen deutschen „Schutzgebiet“ –  bis zum Ende des Ersten Weltkrieges blieb es eine deutsche Kolonie mit dem Namen Deutsch-Südwestafrika – so viel anderes zu entdecken und zu erleben: Den Fish River Canyon, zweitgrößter Canyon der Erde, die Kalahari-Wüste, den Etosha Nationa Park, die Skelettküste, uralte Felsmalerei im Twyfelfontein, das Sossusvlei mit seinem spektakulären Licht- und Schattenspiel und Düne 45, das Thermalbad ǀAi-ǀAis, der „Tintenpalast“ in Windhoek oder auch die „deutscheste“ Stadt Namibias Swakopmund. Kulinarisch erleben wir das beliebte „Braai“ („Grillen“) von Zebra, Strauß, Antilope, dazu Mangold, Kartoffel und Kürbis, aber auch mal Kassler oder Roulade.

 

Tag 1  Frankfurt – Kapstadt

Unser Intercontinentalflug bringt uns nach Kapstadt. Es entstand 1652 als eine der ersten europäischen Siedlungen in Südafrika – daher auch ihr Beiname „Mother City“.

Tag 2 Ankunft Kapstadt – Übernahme Fahrzeuge (Western Cape, Silverstroom Resort)

Nach der Einweisung in unsere Mietmobile geht’s zum Einkaufen und Einräumen. Gleich nördlich von Kapstadt erleben wir unsere erste Nacht unterm afrikanischem Sternenhimmel direkt am Atlantik.

Tag 3 Silverstroom – Lamberts Bay

Unser erster „richtiger“ Fahrtag führt uns durch den Nordteil der südafrikanischen Provinz Westkap, im Westen der West Coast N. P., berühmt für seine Blütenpracht und -vielfalt im Frühling. In Lamberts Bay stoßen wir wieder auf den Atlantik. Die Attraktion des kleinen Fischerorts ist Bird Island, eine ausgedehnte Kolonie von Kaptölpeln, die sich dort zum Brüten versammeln.

Tag 4 Lamberts Bay – Springbok

Obstplantagen und Weinberge liegen vor uns. Vredendals Wein ist dunkel, erdig und sehr aromatisch. Danach sofort ein „Landschaftskontrast-Programm“: Knersvlakte, eine Halbwüste, beeindruckt mit zahllosen Sukkulentensorten, alle gewappnet für das hier herrschende rauhe Klima. Den Name „Knirschebene“ erhielt sie von den Buren, die einst mit ihren eisernen Wagenrädern über die weißen Quarzsteinchen fuhren. Ziel ist heute Springbok, Hauptort des trockenen Gebiets Namakwa. Früher gab’s hier viele Antilopen, heute ist die Kupfermine Blue Mine interessant.

Tag 5 Springbok (ZA) -Grenze- Keetmanshoop (NAM)

Entlang der Groot Karasberge führt uns unser Weg zur Regionshauptstadt Keetmanshoop, 1866 von der Rheinischen Mission mit Geldern des dt. Industriellen J. Keetman gegründet. Im „Schützenhaus“ gibt es gutbürgerliche deutsche Hausmannskost – einfach unglaublich!

Tag 6 Keetmanshoop – Windhoek

Wichtigster Fotostopp des Tages ist heute am Schild zum „Tropic of Capricorn“ / „Wendekreis des Steinbocks“ kurz vor Rehoboth, Zentrum der Volksgruppe der Baster. Faszinierend ist aber auch die Teufelskralle, die hier in der Kalahari weitverbreitet ist, eine der bekanntesten und wertvollsten Pflanzen Namibias. Die unter Naturschutz stehende Allround-Heilpflanze gilt selbst bei uns seit Jahrzehnten als Hilfe bei Rheuma und Arthritis.

Tag 7 Windhoek – Stadtbesichtigung

Tag 8 Windhoek – Otijwarongo

Über Okahandja, einem ehemaligen Stammeszentrum der Hereros mit wunderbarem Holzschnitzermarkt, fahren wir nach Otjiwarongo (Herero für „schöner Platz der fetten Rinder“). Vor dem Bahnhof steht die alte Dampflok „Nr. 41“, 1912 von der Firma Henschel in Kassel gebaut, und deshalb noch heute oft „alte Henschel-Lokomotive“ genannt.

Tag 9 Otijwarongo – Grootfontain

Weiter geht’s zum nordnamibischen Otavi-Dreieck auf 2100 m üNN, als Kornkammer Namibias auch „Maisdreieck“ genannt.

Tag 10 Grootfontain – Etosha N. P., Namutoni

Unser Ziel ist der Etosha N. P., eine Perle unter den Nationalparks. Im bedeutendsten Wildschutzgebiet Namibias sehen wir Oryx, Kudu & Co. Vier Tage lang halten wir Ausschau nach Giraffen, Elefanten, Löwen und Leoparden. Erster Halt ist gleich am Von-Lindequist-Gate im Osten.

Tag 11 Camp Namutoni – Camp Halali

Wer erlebt am meisten bis zum Camp Halali in der Mitte des Parks?

Tag 12 Camp Halali – Pirschfahrt – Camp Okaukuejo

Wieder erwarten uns individuelle Eindrücke bis zum nächsten Camp, das für sein großes nachts beleuchtetes Wasserloch bekannt ist.

Tag 13 Pirschfahrt

Tag 14 Etosha N. P. – Khorixas/Damaraland

Das Landschaftsbild wechselt – wir kommen ins Land der Damara. Wie die San sind auch sie Urbevölkerung des Landes und leben vom Jagen und Sammeln, von Gartenbau und Viehzucht.

Tag 15 Jeeprundfahrt durchs Damaraland

Wir bestaunen 30 m lange versteinerte Baumstämme, erkunden vulkanische Formationen und sehen faszinierende Bildwerke der ersten Bewohner dieses Landes in Fels geritzt.

Tag 16 Damaraland – Swakopmund

Durch die Halbwüste erreichen wir den Atlantik und Cape Cross mit der größten Seerobben-Kolonie Afrikas und dann weiter südlich entlang der Skelettküste Swakopmund, das wie ein gemütliches Seebad an der Ost- oder wie der Nordsee anmutet.

Tag 17 Swakopmund – Bootsausflug Walfischbucht

Eine Bootsfahrt führt uns in die Lagune der benachbarten Hafenstadt Walfischbucht – die Begegnung mit Robben und Delfinen ist garantiert! Mittagsimbiss an Bord mit Austern, Sekt und Selters.

Tag 18 Ruhetag Swakopmund

Wir bummeln durch Geschäfte, in denen vielfach Deutsch gesprochen wird. Ein Brauhaus lädt zu Haxe und Faßbier ein.

Tag 19 Swakopmund – Windhoek

An der 1829 m hohen Spitzkoppe vorbei gelangen wir wieder nach Windhoek, die blitzsaubere Hauptstadt Namibias mit einigen wunderbaren Gebäuden aus der dt. Kolonialzeit, der Independance Avenue und dem „schwarzen“ Vorort Katutura

(= „Ort, wo man nicht wohnen will“)

Tag 20 Windhoek – Sesriem

Recht abgeschieden liegt Namibias Touristenattraktion schlechthin: Die Namib-Wüste mit dem Sossusvlei, dem 32.000 km2 grossen Sandmeer mit bis zu 325 m hohen Dünen, einem der ältesten und trockensten Ökosystemen der Welt. Nicht nur die Filmer und Fotografen unter uns bekommen nicht genug von den wechselnden Licht- und Formveränderungen. Das Eingangstor Sesriem („sechs Riemen“) beherbergt uns für 2 Nächte.

Tag 21 Fahrt Sossusvlei

Tag 22 Sesriem – Maltahöhe

Wir verlassen die Namib-Wüste und erreichen nochmals das Binnenhochland im Westen. Im Pappot, dem schwarzen Feuertopf, wird für uns ein traditionelles Abendessen gekocht.

Tag 23 Maltahöhe – Keetmanshoop

Über Brukkaros, einem 2 km breiten Krater eines erloschenen Vulkans, erreichen wir ein zweites Mal Keetmanshoop. Viele fotografieren hier Namibias berühmtesten Baum, den Köcherbaum, viele das Kaiserliche Postamt, schönstes Beispiel für die Architektur der Kolonialzeit.

Tag 24 Keetmanshoop – Fish River Canyon

Liegt noch etwas Besonderes an, bevor wir Namibia verlassen? Aber ja! Der Fish River Canyon, der größte Canyon nach dem Grand Canyon, erwartet uns mit seiner eindrucksvollen Schlucht (bis zu 27 km breit und 160 km lang) inmitten einer endlos erscheinenden Halbwüstenlandschaft.

Tag 25 Fish River Canyon – Besichtigungstour

Tag 26 Fish River Canyon -Grenze- Springbok (ZA)

Wir überqueren den Oranje-Fluss und reisen wieder in Südafrika ein.

Tag 27 Springbok – Lamberts Bay

Dank Bewässerungssystemen wandelt sich die Landschaft nach Überqueren des Burke’s Pass.

Tag 28 Ruhetag

Tag 29 Lamberts Bay – Kapstadt – Abgabe Fahrzeuge

Wir geben unsere Fahrzeuge ab und checken in unserem Hotel in Kapstadt ein. Der Nachmittag bietet sich an für eine Fahrt mit der Gondel auf den berühmten Tafelberg.

Tag 30 Stadtrundfahrt Kapstadt – Fahrt zum Kap

Über den Chapman’s Peak, eine spektakulär in den Fels gehauene Küstenstraße, erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Vom Cape Point blicken wir über das Kap der Stürme, am Strand von Boulders beobachten wir Pinguine.

Tag 31 Weinrundfahrt mit Weinverkostung

Zu Recht ist Südafrika stolz auf seine Weine. Wir fahren in die berühmte Weingegend um Stellenbosch, hören spannende Geschichte, sehen malerische Güter und gewaltige Produktionsanlagen und probieren öfters sehr gerne.

Tag 32 Kapstadt – Ruhetag

Bunte Märkte und endlose Shopping Malls verlocken zum Kauf von Erinnerungsstücken. Bei unserem gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir die vielen tollen Reiseeindrücke Revue passieren. Tag 33 Flug und Ankunft Frankfurt

Nach dem Frühstück holt uns der Bus ab zum Transfer zum Flughafen.

 

Tourtage:        33 Tage

Fahrtage:        22 Tage

für: Fly & Rent

Tourbeginn:    Frankfurt/M., D

Tourende:       Frankfurt/M., D

min. Tourlänge/Tag:   60 km

max. Tourlänge/Tag:   490 km

Tourlänge:      ca. 6000 km

 

Fzg. / 2 Pers.   11.800,–

Fzg. / 1 Pers.   8.900,–

 

Leistungen:

Flug Frankfurt – Kapstadt und retour, beide Flüge ECO,  inkl. Flugsteuern, Einweisung in die Reisemobile, 28 Tage Reisemobilmiete inkl. Vollausstattung (1. und letzter Tag mitgerechnet), Reisemobile mit Vollkasko (ohne Reifen und Scheiben) ohne Selbstbeteiligung, ein Mechaniker des Vermieters begleitet die ganze Reise, Begrüßungsessen, Jeep-fahrt durch das Damaraland, Bootsfahrt in der Walfischbucht mit Austern und Sekt, Stadtrundfahrt Windhoek, Frühstück im Hilton Windhoek, Eintritt Etosha-Pfanne, Jeeprundfahrt am Fishrivercanyon, 4 Nächte DZ/Ü in einem zentral gelegenen, gutem  Mittelklasse-Hotel in Kapstadt, Stadtrundfahrt Kapstadt und Busfahrt zum Kap der Guten Hoffnung mit Mittagessen, Eintritte Cape Point und Pinguinkolonie, Busrundfahrt durch die Weingegend mit mehreren Verkostungen, Abschiedsessen und 4 weitere Essen,

+ Leistungs-ABC.

+ Leistungs-ABC.

Die Reisepässe müssen 10 Wochen vor Reisebeginn bei uns im Büro sein (ansonsten Gebührenzuschläge).

 

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