Rhein-Bergisches Land 17.04. bis 28.04.2021

by coezkan

Rhein-Bergisches Land 17.04. bis 28.04.2021

Nordrhein-Westfalen – wichtiges Bundesland aus Sicht der enormen wirtschaftlichen Bedeutung seit der Industrialisierung. Doch das Land von Konrad Adenauer und Ludwig van Beethoven, Willy Millowitsch bietet so viel mehr an Landschaften – wie Niederrhein und Bergisches Land-, an Kulturgeschichte – Neandertaler, Römer, Franken-, eindrucksvollen Städten und charakteristischen Städtchen, Zollfesten und Wasserschlösschen. Kulinarisch locken „dicke Bohnen“, „westfälischer Schinken“, Pfefferpotthast und Kartoffelpuffer, Pils, Kölsch und Alt.

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Tagesablaufplan:

NEU

Nordrhein-Westfalen – wichtiges Bundesland aus Sicht der enormen wirtschaftlichen Bedeutung seit der Industrialisierung. Doch das Land von Konrad Adenauer und Ludwig van Beethoven, Willy Millowitsch bietet so viel mehr an Landschaften – wie Niederrhein und Bergisches Land-, an Kulturgeschichte – Neandertaler, Römer, Franken-, eindrucksvollen Städten und charakteristischen Städtchen, Zollfesten und Wasserschlösschen. Kulinarisch locken „dicke Bohnen“, „westfälischer Schinken“, Pfefferpotthast und Kartoffelpuffer, Pils, Kölsch und Alt.

Tag 1 Anreise Wipperfürth – Begrüßungsessen

Willkommen im Bergischen Land, wobei sich der Name nicht auf Berge, sondern aus dem historischen Herzogtum der Grafen von Berg herleitet. Treffpunkt ist Wipperfürth an der Wupper, „Basisstation“ von Andrea und Matthias und älteste Stadt im Bergischen Land (1131 „Weperevorthe“). Zur Begrüßung freuen wir uns bei Bergischem Krüstchen auf die kommenden Tage.

Tag 2 Wipperfürth – Wuppertal – Solingen – „Bergische Kaffeetafel“

Unsere ersten Tour-Stopps gehören der Bevertalsperre und der Wuppertalsperre, einem langjährigen Bauprojekt für Wasserkrafterzeugung und Hochwasserschutz, dem Bahnlinien, Straßen und Trinkwasserleitungen weichen mussten, Dörfer, Brücken, Mühlen überflutet wurden. Dann erreichen wir Wuppertal (das vor 1930 übrigens Barmen-Elberfeld hieß), größte Stadt und Zentrum des Bergischen Landes, auch „Großstadt im Grünen“ genannt. Wahrzeichen der Stadt ist die denkmalgeschützte, 1901 eröffnete Schwebebahn mit 13,3 km langer Strecke, die von dem damaligen Reichtum und Knowhow zur Zeit der Industrialisierung zeugt – und mit der wir gemeinsam fahren. Auf Schloss Burg, der größten rekonstruierten Burganlage Nordrhein-Westfalens, überzeugen wir uns beim Genießen einer Bergischen Kaffeetafel von Tradition und Fülle, von herzhaft bis süß, begleitet vom Kaffee aus der „Dröppelminna“, einer Zinkkanne mit Ausgusskran.

Tag 3 Solingen – Münster

Heutiges Ziel ist Münster. 793 gründete der Missionar Liudger an der Furt über die Münstersche Aa ein Kloster (lat. monasterium), quasi „Grundstein“ für das heutige Münster.

Tag 4 Münster – Stadtbesichtigung mit Mittagessen

Münster, die Stadt im Westen Deutschlands hat eine große Universität und die jungen Menschen und Fahrräder prägen das Stadtbild ebenso, wie ihr bekanntes Wahrzeichen dem St.-Paulus-Dom aus dem 13. Jahrhundert mit gotischen und romanischen Elementen. Der Prinzipalmarkt ist von Giebelhäusern, dem gotischen Rathaus und der Lamberti Kirche aus dem Spätmittelalter umgeben. 1648 wurde hier und in Osnabrück der Westfälische Friede geschlossen. In Münster werden zahlreiche Filme und Folgen für TV-Serien gedreht. Eine typische Münsteraner Spezialität – vielleicht Töttchen, ein Fleischragout – erwartet uns danach.

Tag 5 Münster – nördliches Ruhrgebiet – Wetter – Abendessen auf Burg Vollmarstein

Wunderbare Wasserschlösser gelten als architektonisches Markenzeichen des Münsterlandes und sind ein außerordentliches Landschaftserlebnis. Unsere Strecke führt vorbei am „Wasserschloss Nordkirchen“, dem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert im Stil von Versailles mit seiner sehr schönen und weitläufigen Parkanlage und der „Burg Vischering“, eine der ältesten Wasserburgen im Münsterland. Danach kommen wir ins nördliche Ruhrgebiet, wobei das Ruhrgebiet der größte Ballungsraum Deutschlands ist und das beste Beispiel dafür, wie ein Strukturwandel vom Bergbau zum Tourismus in einer Region gelingen kann. Wo früher Kohle und Staub waren, sind heute grüne Oasen geschaffen worden.

Tag 6 Wetter – Bochum – Oberhausen

Im Lied „Bochum“ singt Herbert Grönemeyer „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser, als man glaubt.“ Wir besuchen das größte Bergbaumuseum der Welt in Bochum, vor 160 Jahren begonnen, im Krieg für den Luftschutz genutzt und mit Ausstellungsstücken von einer original Brickettpresse bis zu einem Schwarzen Diamanten. Wir fahren Untertage in einen Flöz ein. Dann geht es weiter nach Oberhausen, die „Wiege der Ruhrindustrie“. Das Centro Oberhausen ist Europas größtes Einkaufs- und Freizeitzentrum mit 14.000 Parkplätzen, 20 internationalen Restaurants mit 4000 Außensitzplätzen.

Tag 7 Oberhausen – Duisburg, Hafenrundfahrt – Emmerich am Rhein

Heute steht eine Hafenrundfahrt im Duisburger Hafen auf unserem Programm, größter Binnenhafen Europas an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Dann geht es weiter am Niederrhein bis zur Hansestadt Emmerich am Rhein.

Tag 8 Emmerich am Rhein – Abstecher Holland – Xanten

Die 1965 freigegebene Rheinbrücke Emmerich, die mit 1228 m Länge und 500 m Spannweite Deutschlands längste Hängebrücke ist. Für uns ist es von dort ein Katzensprung nach Holland, um die dortige „essbare Kultur“ wie Kroket und Frikandel kennenzulernen. Wir lassen uns gern überraschen.

Tag 9 Xanten, Führung Römerausgrabungen – Düsseldorf – Altstadtbummel mit „Uerigen“

In Xanten befand sich vor ca. 2000 Jahren ein römisches Legionslager. Hier soll auch der Held Siegfried geboren sein. Im Archäologischen Park Xanten sehen wir u. a. Überreste der „Großen Thermen“, Tore und Stadtmauer Amphitheater und Römische Herberge. Apropos Herberge: Danach fahren wir nach Düsseldorf, zu unserem Stellplatz am Rhein. Die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens – für viele von uns jährlicher Wallfahrtsort zum Caravansalon, für unzählige andere die „längste Theke der Welt“, Mode- , Medien- und Karneval-Hotspot. Wir genießen den Abend bei einem Bummel durch die Altstadt und natürlich darf auch „dat leckere Döpke“, das Altbier nicht fehlen. Wir lernen es stilecht in der Traditionshausbrauerei Uerige kennen und lieben.

Tag 10 Düsseldorf – Zollfeste Zons – Köln

Unsere letzte Fahretappe bringt uns zur Domstadt Köln, wo auch seit 1799 „4711, Echt Kölnisch Wasser“ zu Hause ist. Unser Weg führt uns vorher nach Zons am Rhein, vor Jahrhunderten Zollstätte mit Zollfeste Burg Friedestrom. Und Vorsicht: Vorgestern war Alt, heute ist Kölsch! Wir treffen uns am späten Nachmittag zu einer Führung auf dem typisch kölschen Brauhauswanderweg.

Tag 11 Köln Stadtbesichtigung mit Dom – Panoramaschifffahrt auf den Rhein – Abschiedsessen

Nach Düsseldorf ist nun Köln – oder auch „Kölle“ – die nächste Mega-Stadt bezüglich Geschichte, Kultur, Baudenkmäler und Museen. Und nicht zuletzt wegen seines kulinarischen Erbes ist Köln eines der wichtigsten Reiseziele Europas. Nach unserer Stadtführung mit dem wundervollen gotischen Dom bleibt Zeit zum eigenen Verweilen, dann geht es aufs Schiff, auf dem wir von Köln aus auf dem Rhein südwärts schippern.

Tag 12 Heim- oder Weiterreise

Tourtage: 12 Tage

Fahrtage: 7 Tage

für:

Tourbeginn: Wipperfürth, D

Tourende: Köln, D

min. Tourlänge/Tag: 50 km

max. Tourlänge/Tag: 200 km

Tourlänge: ca. 750 km

Fzg. / 2 Pers. 1790,– €

Fzg. / 1 Pers. 1250,– €

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