Sachsen-Anhalt – „Verschoben auf 2022“

by Marc Bleckmann

Sachsen-Anhalt – „Verschoben auf 2022“

Herzlich willkommen in Sachsen-Anhalt. So oft waren wir sicher schon dort, aber eben nur mal schnell auf der Durchreise und das bereits zu DDR-Zeiten auf den Transitstrecken. Doch Stopp: Fünf UNESCO-Welterbestätten, wunderbare Burgen und Schlösser, Landschaften, Kulturdenkmale und Kulinarik – auch in flüssiger Form – wollen von uns entdeckt werden. Vielleicht kommen wir mit ein paar Fläschchen Rotkäppchen Sekt und dem Rezept für „Tote Oma“, die „Ost-Antwort“ auf „Himmel un Äd“ zurück.

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Tag 1 Anreise Bad Kösen – Begrüßungsessen

Wir treffen uns im Sol- und Heilbad Bad Kösen, Ortsteil von Naumburg und mitten im nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands. Es wirbt mit 325 m langen Gradierwerk, Rudelsburg, Burg Saaleck an der Straße der Romanik, Zisterzienserabtei Pforta und mit dem Käthe-Kruse-Museum.

 

Tag 2 Busausflug Naumburg – Freyburg – Kellereiführung mit Rotkäppchen Wein und Sektprobe

Gemeinsam bewundern wir natürlich den spätromanisch-frühgotischen Naumburger Dom, Wahrzeichen der Stadt und UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt, die bereits auf über 1000 Jahre Geschichte am Kreuzungspunkt zweier Handelswege zurückblicken kann. Wir verlassen Bad Kösen mit dem Bus, überqueren die Unstrut und werfen einen Blick auf die denkmalgeschützte Schleuse mit Wehr und Burgmühle. Nach feucht wird es dann „feucht fröhlich“ in der Rotkäppchen Sektkellerei Freyburg, Deutschlands größtem Sekthersteller.

 

Tag 3 Bad Kösen – FERROPOLIS – Abendführung mit Drei-Gänge-Menü

Über die Domstadt Merseburg mit ihren Merseburger Zaubersprüchen und der Rabensage und Halle an der Saale mit seinen „Hallensern, Halloren und Hallunken“ und seinem Ehrenbürger Hans-Dietrich Genscher führt unsere Tour nach Nordosten. Gleich hinter Gräfenhainichen liegt in der Dübener Heide unser Tagesziel, das Industriedenkmal und Freilichtmuseum FERROPOLIS mit dem 2000 t schweren Absetzer „Gemini“ mit 60 m langen Ausleger, was abends mit dunklen Schatten noch imposanter anmutet.

 

Tag 4 Ruhetag und Campertafel (wetterabhängig)

 

Tag 5 FERROPOLIS – Gartenreich Dessau-Wörlitz – Lutherstadt Wittenberg

Von den Technik-Giganten über vollendete Gartenbau-Schönheit bis zu bedeutender Glaubensgeschichte reicht heute unser Erlebnisbogen. Denn Schloss Wörlitz – erster klassizistischer Bau in Deutschland – samt seinem Park mit Belvedere, „Palmensaal“ und See sind wunderbar, UNESCO-Welterbe und dienten 2013 als Kulisse für den Märchenfilm „Die kleine Meerjungfrau“. Ebenso ist unser Tagesziel mit Stadtkirche, Schlosskirche, Lutherhaus und Melanchthonhaus seit 1996 UNESCO-Welterbe.

 

Tag 6 Freizeit – Abendessen – Abendführung

 

Tag 7 Lutherstadt Wittenberg – Magdeburg

Über Coswig mit seinem Schloss, Dessau-Roßlau mit seiner UNESCO-Welterbestätte, dem Bauhaus, erreichen wir zuerst Zerbst, einst prunkvolle Residenz des Fürstentums Anhalt-Zerbst (Katharina die Große entstammte diesem Geschlecht), dann 1945 im Luftangriff schwer getroffen. Bis nach Magdeburg begleiten unseren Weg Teile des Biosphärenreservats Mittelelbe, ebenso UNESCO-Welterbe.

 

Tag 8 Magdeburg – „Domviertelführung“ und Schiffsausflug Elbe mit „Weißer Flotte“ – Mittagessen

Bereits im Jahr 805 wurde Magdeburg, heute Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt, erstmals erwähnt. Neben dem Dom als seinem Wahrzeichen sehen und hören wir vieles aus der wechselvollen Geschichte; und das alles per Bus, zu Fuß und mit Schiff.

 

Tag 9 Magdeburg – Stendal – Salzwedel – Wolfsburg

Mit einem großen Bogen in Sachsen-Anhalts Norden und durch die Altmark endet unsere heutige Etappe bei Oebisfelde/Wolfsburg an der Grenze Sachsen-Anhalt Niedersachsen, lang auch Grenze zwischen DDR und BRD. Doch halt: Vorher kommt man heute auf das Schiffshebewerk Rothensee, ein technisches Denkmal, auf die Kaiser- und Hansestadt Tangermünde mit dem „Tangermünder Kuhschwanzbier“, auf die Hansestädte Stendal, Osterburg, Seehausen, Salzwedel, bekannt für seinen Baumkuchen, und Gardelegen, dessen Garley-Brauerei von 1314 bis 2013 existierte.

 

Tag 10 Besichtigung „Autostadt Wolfsburg“

Unser heutiger Ausflug nach Niedersachsen führt uns in die „Autostadt Wolfsburg“, ein beeindruckendes Areal mit Auslieferungszentrum für Neuwagen, Museum, Konzernforum, Markenpavillons, ZeitHaus und Freizeitpark der Volkswagen AG in Wolfsburg in unmittelbarer Nähe des Volkswagenwerks. Auch die verschiedensten Gastronomien bis zum Wiener Kaffeehaus und Manufakturen für Brot, Pasta und Eis lassen keine Wünsche offen.

 

Tag 11 Wolfsburg – Wernigerode – Quedlinburg

Harz, wir kommen! Heute und morgen erleben wir dieses waldreiche Mittelgebirge mit artenreicher Flora und Fauna. Wildromantische Fleckchen der Brocken und die Brocken-Bahn, Burgen und einige bezaubernde, historische Städte machen den Harz zum beliebten Erholungsmagneten, v. a. zum Wandern. Über Halberstadt mit Dom, Petershof, Rathaus mit Glockenspiel aus Meißner Porzellan kommen wir zum Erholungsort Wernigerode mit vielen Fachwerkhäusern und neugotischen Schloss, von Hermann Löns „Die bunte Stadt am Harz“ genannt.

 

Tag 12 Quedlinburg – „Rundgang durch das UNESCO-Welterbe“ – Besichtigung Burg Falkenstein – Nordhausen

Quedlinburg gilt als eines der größten Flächendenkmale Deutschlands (UNESCO-Welterbe). 2000 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten, Renaissance-Rathaus, Schloss, Schreckensturm begeistern jeden Altstadtbesucher. Danach wartet die hochmittelalterliche, nie eroberte Burg Falkenstein mit Falknerei auf uns. In der urigen Burggaststätte „Krummes Tor“ feierte bereits Bismarck. Ziel ist die ehemalige Reichstadt Nordhausen in Thüringen, überregional bekannt für Hochprozentiges, insbesondere den Nordhäuser Doppelkorn.

 

Tag 13 Nordhausen – Altstadtführung – Besichtigung Nordhäuser Brennerei – Abschiedsessen

Erst besichtigen wir die spätmittelalterliche Stadt mit Stadtmauer und Nordhäuser Roland am Alten Rathaus, dann besuchen wir die Nordhäuser Brennerei und verkosten selbst, was Bismarck schon so schätzte.

 

Tag 14 Heim- oder Weiterreise

 

Leistungen:

Begrüßungsessen, Busausflug Naumburg, Kellereiführung Freyburg, Abendführung Ferropolis mit Drei-Gänge-

Menü, Campertafel (wetterabhängig), Abendessen und Abendführung Lutherstadt Wittenberg, „Domviertelführung“ und Schiffsausflug Elbe in Magdeburg, Besichtigung „Autostadt Wolfsburg“, „Rundgang durch das UNESCO-Welterbe“ Quedlinburg, Besichtigung Burg Falkenstein, Altstadtführung Nordhausen, Besichtigung Nordhäuser Brennerei, Abschiedsessen, + Leistungs-ABC.

 

Tourtage:       14 Tage

Fahrtage:      7 Tage

für:

Tourbeginn:   Bad Kösen, D

Tourende:      Nordhausen, D

min. Tourlänge/Tag: 20 km

max. Tourlänge/Tag:           260 km

Tourlänge:     ca. 960 kms

Fzg. / 2 Pers.            2150,– €

Fzg. / 1 Pers.            1430,– €