Normandie – Bretagne | 01.06.2027 bis 19.06.2027
Neu
Wunderschöne, mannigfaltige Küsten, einladend und schroff, fruchtbares Hinterland, das einzigartige Käsespezialitäten, dazu Cidre und wunderbaren Calvados hervorbringt, zauberhafte Dörfer, Chateaus und Städte mit viel mittelalterlichem Fachwerk und imposanten Kathedralen in normannischer Gotik wollen von uns erlebt werden. Dazu spektakuläre Geschichte von den Wikingern bis zum legendären „D-Day“. Das verzückt/e auch Literatur und Kunst: In der Normandie, „Land der Nordmänner“ genannt, liebt und leidet Flauberts „Madame Bovary“und stielt Meisterdieb „Arsène Lupin“, malten die Impressionisten wie Manet, Renoir und Pisarro; in der wilderen Bretagne, auch „Ende der Welt“ genannt, ermittelt Commissaire Dupin und zog es später Maler wie Gauguin.

Tagesablaufplan:
Tag 1 Anreise Chalons-en-Champagne – Begrüßungsessen
Wir treffen uns in Chalons-en-Champagne, wegen seiner Kanäle auch Venedig der Champagne genannt.
Tag 2 Chalons-en-Champagne – Amiens
Unser erstes Tagesziel ist Amiens, Hauptstadt der Picardie, einst wichtiges Winterlager Caesars für seinen Eroberungsfeldzug durch Gallien und bekannt für seine Macarons. Seine Kathedrale gilt als Inbegriff der nordfranzösischen Gotik (UNESCO). – Macarons-Verkostung.
Tag 3 Amiens – Dieppe
Meer und Normandie – wir kommen! Über Le Treport, nördlichster Punkt der Normandie erreichen wir Dieppe, einst erstes Seebad Frankreichs, beliebter Badeort mit stimmungsvollem Fischereihafen.
Tag 4 Busausflug Rouen – Stadtbesichtigung
Von Dieppe aus erobern wir uns Rouen an der Seine, Hauptstadt der Normandie mit zahlreichen Fachwerkhäusern und prächtigen gotischen Kirchen. Seine Kathedrale hat Claude Monet über 30-mal in den unterschiedlichsten Tageslicht-/Farbstimmungen gemalt, hier endete Jeanne d’Arc am Scheiterhaufen.
Tag 5 Dieppe – Honfleur
Natur pur heißt heute unser Motto entlang der 120 km langen Alabasterküste mit Kiesstränden und Kreidefelsen, Wetter und Gezeiten ausgesetzt. Als Höhepunkt gelten die 90 m hohen Kreideklippen von Étretat. Nach der Hafenstadt Le Havre, als Stützpunkt der dt. Wehrmacht dem Erdboden gleichgemacht und später wieder aufgebaut, erleben wir die Côte Fleurie, die „Blumenküste“, mit ihren mondänen Badeorten. Sehr malerisch ist Honfleur, einst auch Treffpunkt der Impressionisten.
Tag 6 Ruhetag
Tag 7 Honfleur – Pays d’Auge
Wir entdecken das grüne, fruchtbare Hinterland und zugleich kulinarische Herz der Normandie, geprägt von den drei „C’s“ Camembert, Cidre und Calvados mit Kuhweiden und Obstplantagen, Käsereien und Keltereien, malerischen Städtchen, normannischen Kirchen und Abteien. Gemeinsam verkosten wir die drei „C’s“.
Tag 8 Pays d’Auge – Barfleur
Gänsehaut-Momente ganz anderer Art ergeben sich heute, wenn wir wieder an die Küste und dort entlang der Côte de Nacre, der „Perlmuttküste“, entlangfahren. Am 06.06.1944 begann hier die Geheimoperation „D-Day“ der Alliierten. An Bayeux vorbei, dessen spektakulärer Wandteppich von 1080 (UNESCO) gerade langwierig restauriert wird, geht es in den Norden auf die Halbinsel Cotentin.
Tag 9 Barfleur – St. Malo
Wir verlassen das Cotentin mit seinen pittoresken Steilküsten und wunderbaren Sandstränden, kommen an Mont-St.-Michel vorbei, wechseln in die Bretagne, um für 2 Nächte in der Nähe der Côte d’Émeraude und von St. Malo zu verweilen.
Tag 10 Busausflug Mont-St.-Michel und St. Malo
Zwei Superlative unserer Tour und von Frankreich – wem gehört unser Herz? St. Malo, „Steinkrone auf den Wellen“, dessen trutzige Wehrmauern Zitadelle, Château und historische Altstadt umschließen, und umspült vom Meer mit seinem enormen Tidehub? Oder Mont-St.-Michel, „wunderbare Pyramide im Meer“, UNESCO-Weltkulturerbe, unverzichtbares Kalenderbild unzähliger Wandkalender.
Tag 11 St. Malo – Paimpol
An unserem ersten Bretagne-Fahrtag genießen wir noch die Côte d’Émeraude, dann beginnt ab Saint-Brieuc, bekannt für seine Jakobsmuscheln die malerische Côte du Goëlo. Wahre „Asterix und Obelix-Fans“ besuchen allerdings vorher noch das kleine Küstendorf Erquy, das als reale Inspiration des Zeichners Albert Uderzo für das berühmte gallische Dorf gedient haben soll.
Tag 12 Ruhetag
Wer mag, nutzt den Ruhetag für einen Besuch der „Blumeninsel“ Île de Bréhat oder des Musée de la Mer in einem ehemaligen Kabeljau-Trockenraum oder bummelt durch Altstadt und Hafen.
Tag 13 Paimpol – Plouguerneau
Wir ziehen weiter westwärts. Zuerst wartet eine der schönsten bretonischen Küsten auf uns: die „Rosa Granitküste“ mit großartigen Ausblicken. Dann beeindruckt Morlaix mit Eisenbahnviadukt und „Laternenhäusern“. Nach Feldern mit Artischocken und rosa Zwiebeln folgt die „Stadt der Korsaren“ Roscoff und schließlich der westlichste Punkt unserer Tour und ganz Frankreichs, die Côte des Abers; Badeparadiese aus weißem Sand und türkisfarbenem Meer locken.
Tag 14 Plouguerneau – Quimper
Wer die See, eigentlich die Seefahrt, liebt, der ist in Brest richtig. Sehr zerstört im Zweiten Weltkrieg sieht man Marine- und Handelshafen und eine der größten Hebebrücken Europas. Tagesziel ist Quimper, die wunderschöne ehemalige Herzogsstadt mit gotischer Kathedrale, bezaubernden Fachwerkhäusern, einladenden Markthallen. Süße Crêpes und herzhafte Buchweizengalettes sind hier ein Muss.
Tag 15 Quimper – Stadtbesichtigung
Die Kathedrale mit ihren kunstvollen Buntglasfenstern, die urige, wunderschöne Altstadt mit Kopfsteinpflaster und Mittelalterflair und die weltweit bekannte „Quimper-Keramik“ bezaubern.
Tag 16 Ruhetag
Tag 17 Quimper – Saint-Nazaire
Unser letzter Bretagne-Fahrtag entlang der Küste. Für einen Zwischenstopp werben der Fischerort Concarneau, die alte Handelsstadt Pont Aven, deren gleichnamige Malerschule durch Gauguin und andere hier entstand, oder die malerische Altstadt von Vannes. An der Loire-Mündung schließlich wartet Saint-Nazaire mit seinem größten Hafen am Golf von Biskaya. Hier wurde die Queen Mary 2 gebaut, baute einst die dt. Wehrmacht einen U-Boot-Bunker von 350 m Länge und 50 m Breite.
Tag 18 Saint-Nazaire – Le Mans – Abschiedsessen
Adieu Bretagne! Unser letztes gemeinsames Ziel, bevor sich unsere Wege trennen, lautet Le Mans. Le Mans – das ist großes Kino. Für die einen „Mantel und Degen“: Die herrliche mittelalterliche Altstadt samt romanisch-gotischer Kathedrale war und ist häufige Kulisse z. B. für „Cyrano de Bergerac“ mit Gérard Depardieu. Für die anderen „Gas, Kuppel und Bremse“ (um im Bild zu bleiben): Seit 100 Jahren begeistert das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans, z. B. verfilmt 1970 im gleichnamigen Spielfilm mit Steve McQueen.
Tag 19 Heim- oder Weiterreise
… oder vielleicht doch noch vorher das „M24 – Motorsport Museum“ besuchen
Leistungen:
Begrüßungsessen, Macarons-Verkostung, Busausflug Rouen mit Stadtbesichtigung, Käse-, Cidre- und Calvados-Verkostung, Busausflug und Besichtigungen Mont St. Michel und St. Malo, Stadtbesichtigung Quimper, Abschiedsessen und 3 weitere Essen
+ Leistungs-ABC
| Tourtage: | 19 Tage |
| Fahrtage: | 11 Tage |
| für: | Womo + Gespann |
| Hunde erlaubt: | ja, aber siehe Hinweis |
| Tourbeginn: | Chalons-en-Champagne, F |
| Tourende: | Le Mans, F |
| min. Tourlänge/Tag: | ca. 110 km |
| max. Tourlänge/Tag: | ca. 270 km |
| Tourlänge: | ca. 2.160 km |
| Fzg. / 2 Pers. | 3.790,– € |
| Fzg. / 1 Pers. | 2.820,– € |





